April 2026 - 13. Königsbronner Gespräche in „Zeiten des Aufruhrs“ am 25.04.2026
13. Königsbronner Gespräche in „Zeiten des Aufruhrs“
„Die Welt im Wandel: Wie machen wir uns resilient für Zeiten des Aufruhrs?“ – eine Frage, auf die während der Umbrüche der Zeitenwende Antworten dringend gesucht werden. Die Experten, die während der traditionellen Königsbronner Gespräche diskutierten, wollten diese Antworten geben. Zu den inzwischen 13. Königsbronner Gesprächen trafen sich am 25. April 2026 ab 10 Uhr im württembergischen Königsbronn Sachverständige und Experten, Politiker und Interessierte zum Diskussionsforum für die außen- und sicherheitspolitische Debatte im ländlichen Raum.
Oberst a.D. Roderich Kiesewetter (CDU), MdB, das Bildungswerk des Deutschen BundeswehrVerbandes, die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) und die Konrad-Adenauer-Stiftung sind Veranstalter dieser sicherheitspolitischen Diskussionsreihe in der Kulturhalle Hammerschmiede.
„In Europa sowie in Deutschland stehen wir vor massiven Herausforderungen. Unsere Infrastruktur ist veraltet, die Wirtschaft stagniert und die deutsche Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit ist unzureichend. Gleichzeitig hält Russlands Krieg gegen die Ukraine an. Längst wird auch die gesamte europäische Sicherheitsstruktur von Russland angegriffen. Ebenso stellt das iranische Atomprogramm eine direkte Bedrohung für unsere nationale und europäische Sicherheit dar, während die Volksrepublik China unser freies westliches Gesellschaftmodell untergräbt“, schreibt Kiesewetter im Geleitwort für die 13. Königsbronner Gespräche.
Diesen Herausforderungen stellten sich Expertinnen und Experten in den Gesprächen in Königsbronn, um gemeinsam neue Denk- und Lösungswege aufzuzeigen. Die Hauptrede hielt Prof. Dr. Sönke Neitzel, Historiker und Professor für Militärgeschichte, das Schlusswort hat der Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und frühere Wehrbeauftragte Dr. Hans-Peter Bartels.
In zwei Panels wurden die Themen „Europas Sicherheit ohne die USA“ und „Geoökonomie und Resilienz angesichts weltweiter Umbrüche“ diskutiert.
Das Panel 2 zur Geoökonomie und Resilienz wurde vom Bundesvorsitzenden des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberst André Wüstner, eingeleitet.
Zu den Diskussionsteilnehmern des Tages gehörten unter anderem:
- Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg
- Kai Sauer, Botschafter von Finnland in Deutschland
- Dr. Anna Sauerbrey, Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT
- Prof. Dr. Guntram Wolff, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Université Libre de Bruxelles
- Dr. Christina Krause, Leiterin der Abteilung Internationale Politik und Sicherheit der Konrad-Adenauer-Stiftung
- Britta Fünfstück, CEO HARTMANN Gruppe
Hier finden Sie die DBwV-Berichterstattung zur sehr erfolgreich verlaufenen Veranstaltung.
