16. Petersberger Gespräche zur Sicherheit

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, Wolfgang Hellmich, das Bildungswerk des Deutschen BundeswehrVerbandes und die Gesellschaft für Sicherheitspolitik laden interessierte Bürger und Bürgerinnen ein, sicherheitspolitische Herausforderungen zu diskutieren. Die Petersberger Gespräche finden in diesem Jahr online am 13. März 2021 zwischen 10:30 und 12:30 Uhr statt. Das Thema des hochkarätig besetzten Podiums lautet in diesem Jahr: Die Weiterentwicklung der NATO.

Als politische und militärische Allianz bietet die NATO den Rahmen für Kooperation zwischen den USA, Kanada und Europa und bindet die Türkei in unsere Sicherheitspolitik ein. Doch das Bündnis steht vor großen externen und internen Herausforderungen. Die sicherheitspolitische Lage in und um Europa hat sich verschärft. Nach der russischen Annexion der Krim und der russischen Intervention in der Ostukraine hat sich das Verhältnis der NATO zu Russland verschlechtert. China behauptet sich auf globaler Ebene und investiert massiv in neue militärische Fähigkeiten. In außenpolitischen Fragen vertreten die USA und viele europäische Staaten häufig gegensätzliche Positionen.

Die NATO hat auf diese Lage reagiert, 2020 einen Reflexionsprozess eingeleitet und eine Gruppe hochrangiger Politiker beauftragt, Visionen für die NATO im Jahr 2030 zu entwickeln. Das Resultat der Analyse wurde im Dezember 2020 unter dem Titel NATO 2030: United for a New Era vorgestellten. Die Empfehlungen sollen die Grundlage für ein neues strategisches Konzept der NATO bilden.

Für die Petersberger Gespräche konnten die Veranstalter den Chairman der Experten-Gruppe, Minister a.D. Thomas de Maiziere für eine Keynote gewinnen. Im Anschluss an die Keynote erhalten die Teilnehmenden Diskussionsimpulse aus politischer, wissenschaftlicher und militärischer Perspektive. Das Podium besteht aus Dr. Norbert Walter-Borjans (Bundesvorsitzender der SPD), Niels Annen (MdB und Staatsminister im Auswärtigen Amt), Professor Dr. Johannes Varwick (Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.), Dr. Eva Högl (Wehrbeauftragte des deutschen Bundestages) und Oberstleutnant André Wüstner (Vorsitzender des Deutschen Bundeswehr Verbandes und Vorsitzender des Bildungswerkes des Deutschen Bundeswehrverbandes e.V.). Die Moderation übernimmt auch in diesem Jahr Oberst a.D. Hans-Joachim Schaprian. Ihre Fragen können Sie im Anschluss an die Diskussionsimpulse per Chat stellen.

Sie können sich für die Teilnahme an der Online-Veranstaltung direkt hier registrieren. Nach Ihrer Registrierung erhalten Sie alle weiteren Informationen automatisch per E-mail. Für die Teilnahme über Zoom ist lediglich ein internetfähiges Endgerät notwendig, eine Kamera oder ein Mikrofon werden nicht benötigt. Es ist nicht notwendig ein Programm zu installieren, Sie können Zoom über Ihren Browser nutzen.
Das Programm der Petersberger Gespräche finden Sie hier.